Dieser Text bietet einen fundierten kulturhistorischen Abriss der Filmgeschichte und beleuchtet das philosophische Potenzial des Kinos als klassisches Lichtspieltheater und Vorstellungsraum.
In scharfer Abgrenzung zum digitalen Film der Gegenwart arbeitet Rudolf Altrichter die dialogische Anlage des Kino-Films heraus – als eine Form der imaginär zu vollendenden Gegenwartserfahrung und als integrative Leistung in Bezug auf unser Leben.
Altrichter analysiert das Kino nicht bloß als Unterhaltungsmedium, sondern als Raum für existenzielle Erfahrungen. Er hinterfragt, was verloren geht, wenn die physische Präsenz des Lichtspiels der rein digitalen Konsumtion weicht.