Brüder in Christo – Die Geschichte der ältesten Täufergemeinde (Zollikon 1525)
Brüder in Christo – Die Geschichte der ältesten Täufergemeinde (Zollikon 1525)
Die Geburtsstunde der Täuferbewegung – Fritz Blankes Klassiker in der einzigen von der Familie Blanke autorisierten Neuausgabe zum 500-Jahr-Jubiläum.
Im Januar 1525 vollzogen Konrad Grebel, Felix Manz und ihre Gefährten in Zürich die ersten Glaubenstaufen; wenige Tage später entstand in Zollikon die erste Täufergemeinde. Der Zürcher Kirchenhistoriker Fritz Blanke (1900–1967) rekonstruiert diese Wochen aus Verhörprotokollen und Ratsbeschlüssen – nüchtern, quellennah und mit feinem Gespür für die Menschen: Bauern, Handwerker und Prediger, die im Umfeld Huldrych Zwinglis eine Gemeinde der Freiwilligen gründeten und dafür Gefängnis, Verbannung und Tod auf sich nahmen.
Blankes Studie von 1955 gilt als Meilenstein der Täuferforschung. Als einer der ersten reformierten Kirchenhistoriker nahm er die Täufer nicht als Schwärmer, sondern als konsequente Ausleger des Evangeliums ernst – und wurde so zum frühen Vermittler zwischen der Zürcher Kirche und der mennonitischen Tradition.
Die Neuausgabe enthält:
· Blankes vollständigen Text mit seinen Anmerkungen und der von ihm benützten Literatur
· ein Vorwort zur Neuauflage und eine Zeittafel zur frühen Täuferbewegung
· den Essay «Täufer und Zürcher Kirche revisited» über Verfolgung, Erinnerung und Versöhnung – von den Gedenktafeln 1952 bis zum Schuldbekenntnis der Zürcher Landeskirche 2004
· den Epilog «Diplomatie à la fraise» über Blankes Begegnung mit dem Mennoniten Harold S. Bender
· eine Biografie Fritz Blankes und sein vollständiges Schriftenverzeichnis 1926–1967
· 25 Abbildungen, darunter kolorierte Federzeichnungen aus Heinrich Bullingers Reformationsgeschichte
Für alle, die die Anfänge von Täufern, Mennoniten und Freikirchen und die Konflikte der Zürcher Reformation verstehen wollen.
| 