Rudolf Altrichter

Rudolf Altrichter Foto: z.V.g.

Rudolf Altrichter verbindet ontologische Fragestellungen mit einer politisch-theologischen Gegenwartsanalyse. Er stellt sich gegen den technologischen Determinismus und begreift die Philosophie nicht als bloßes Sprachspiel, sondern als existenzielle Notwendigkeit zur Durchdringung der menschlichen Seinsbedingungen.

Altrichter studierte zwischen 1987 und 1995 am Philosophischen Institut sowie am Deutschen Seminar der Universität Bern Philosophie, Neuere deutsche Literaturwissenschaft und germanische Linguistik. Sein intellektueller Weg führte ihn von einem frühen Linksaktivismus hin zu einer Auseinandersetzung mit Poststrukturalismus, der Sokratik und dem Katholizismus.

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Als freier Autor publizierte Altrichter zunächst über Martin Heidegger und das sokratische Denken bei den Verlagen Wilhelm Fink und Haupt, bevor er seine späte, äußerst produktive Schaffensphase im Digiboo Verlag begann. Mit Werken wie Über den Anlass und seiner Theorie des Endspiels lieferte er vielbeachtete Beiträge zur Theorie der Kontingenz und zur politischen Ontologie.

Heute verteidigt er als streitbare unabhängige Stimme in der Internetgesellschaft einen metaphysischen Realismus, der sich im Zeichen einer „Wiedergewinnung der Wirklichkeit" gegen deren konsumistische und technokratische Vereinnahmung versteht.

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Erkundungen
Metakritik der Psychologie. Digiboo, 2024.